Unternehmen
Über uns
Geschichte
Lage
Räumlichkeiten
Catering & Service
Impressionen
Veranstaltungen
Referenzen

Von der GESOLEI zur Top-Location

 
backwards     pause     forward     play
Die Rheinterrasse entstand im goldenen Zeitalter der wilden Zwanziger Jahre. Dieser Begriff versinnbildlicht den wirtschaftlichen Aufschwung sowie die Blütezeit von Kunst, Kultur und Wissenschaft während der Weimarer Republik: In Berlin wird die erste Funkausstellung veranstaltet und das neue Bauhaus-Gebäude in Dessau eröffnet. Louis Armstrong gründet seine Jazzband „Hot Five“ und bringt seine erste elektrische Plattenaufnahme heraus. Walt Disney zeigt seine ersten Micky-Maus-Filme, die farbige Tänzerin Josephine Baker feiert in Paris große Erfolge und Fritz Langs futuristischer Film-Phantasie Metropolis Premiere in Berlin.

Auch vor Düsseldorf machten die goldenen Zwanziger nicht halt:1926 öffnete die GESOLEI, die „Große Ausstellung für GEsundheit, SOziale Fürsorge und LEIbesübungen“, ihre Pforten. Als Symbol des Wiederaufstiegwillens der Weimarer Republik wurde die GESOLEI in der Dimension einer internationalen Weltausstellung initiiert: Modernität und Leistungsfähigkeit sollten demonstriert werden. Das damalige Düsseldorfer Messegelände nördlich der Altstadt wurde auf 400.000 m2 erweitert. Ein Gesamtkomplex mit vielen neuen Hallenbauten, Pavillons und Dauer-   bauten, so u. a. die Tonhalle und die Rhein-   terrasse, sowie Gartenanlagen wurde umgesetzt. Während ihrer Dauer von vier Monaten empfing die GESOLEI über 7,5 Millionen Besucher.

Die Gesamtkonzeption der GESOLEI-Bauwerke oblag dem Architekten Wilhelm Kreis (1873 bis 1955). Der Komplex war eines der größten und anspruchsvollsten Repräsentationsensembles der Weimarer Republik. Kreis wirkte in Deutschland bereits unter Kaiser Wilhelm II bis zur Bundes-   republik unter Bundeskanzler Adenauer und schuf monumentale Bauwerke wie z.B. die Bismarck-   türme in Dresden.

Die Ideen des Architekten war visionär und zukunftsweisend: Noch heute bilden die Dauer-   bauten der GESOLEI, die inzwischen unter Denkmalschutz stehen, ein harmonisches, zeitloses Ensemble.

Die Rheinterrasse war von Anfang für die Gastro-   nomie ausgerichtet. Zur GESOLEI stand sie mit mehreren Restaurants und Cafés den Aus-   stellungsbesuchern offen: Die damals 450 Mit-   arbeiter servierten täglich bis zu 4.000 Essen.

Der Modernität der Architektur entspricht das hohe technische Niveau sowohl der Konstruktion als auch der Ausstattung: So wurden u.a. eine Heizungs-, eine Be- und Entlüftungs- sowie eine Feuerlöschanlage installiert. Auch eine Konditorei, eine Wäscherei und verschiedene Küchen und Buffetanlagen wurden integriert.

Später machte der einmalige Rheinblick die Rheinterrasse zu einem beliebten Sommerlokal    mit großer Außenterrasse. Nach verschiedenen Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen    ist die Rheinterrasse heute mit ihren stilvoll modernisierten Räumlichkeiten, ihrem exzellenten Catering und ausgezeichneten Full-Service eine einzigartige Event-Location.